Großeinsatz: Die Feuerwehr rettete erneut ein Reh aus dem Kanal an der Schleuse Sülfeld.
Ein Passant löste gestern um 6.23 Uhr den Alarm aus: Ein entkräftetes Reh schwamm in der Schleuse. Der Wasserrettungszug der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Sülfeld und das Wasser- und Schifffahrtsamt rückten aus, die Schleuse wurde gesperrt. Zwei Feuerwehrleute holten das Reh aus dem Wasser. Helfer führten das Tier hinter den Zaun des Schleusengeländes, wo es sofort davonsprang.
Wie das Reh aufs Gelände kam, ist unklar. BF-Einsatzleiter Jürgen Pape betont aber: „Tiere finden ihre Wege.“ Sicher ist, dass es sich nicht um dasselbe Tier handelte wie am Montag: Das war ein Rehbock, der in der Nordschleuse schwamm, gestern sprang eine Ricke ins Wasser.
Mingo Christiane Reinholtz von der Wolfsburger Jägerschaft vermutet Revierkämpfe unter den Rehen als Grund für den unfreiwilligen Badegang. „Oder sie wurden erschreckt - von Menschen oder wildernden Hunden.“
mbb