Bei der 0:4-Derbyklatsche gegen Hannover war die Arena ausverkauft, in den Heimspielen gegen Fürth und Mainz war das nicht mehr der Fall. Auch am Samstag gegen Freiburg wird das nicht so sein. Röttgermann: „Die gezeigten Leistungen haben häufig Auswirkungen auf die Zuschauerzahlen. Bei uns ist das nicht anders. Aber für Wolfsburger Verhältnisse wie auch ligaweit gesehen sind wir da noch in einem normalen Schwankungsbereich.“
Am Samstag gegen Freiburg rechnet Röttgermann nicht unbedingt mit mehr als 25.000 Fans. „Im vergangenen Jahr hatten wir gegen Freiburg aber nur 23.000. Ich will diese Zahlen nicht schönreden. Doch bislang hatten wir noch kein Heimspiel gegen einen richtigen Kracher.“ Der Geschäftsführer denkt da an Bayern oder Dortmund.
Die miesen Leistungen bislang kosten Fans - aber noch macht sich der VfL deshalb keine allzu großen Sorgen. Der Geschäftsführer weiter: „Die Situation sorgt nicht für graue Haare bei uns.“
Röttgermann hofft jedoch auch, dass die Mannschaft jetzt die Kurve bekommt. „Ganz klar: Wir sind mit einer anderen Erwartungshaltung in die Saison gestartet. Wir müssen sehen, dass wir da hinkommen, wo wir hinwollen“, so der Geschäftsführer, der zu Beginn des nächsten Jahres Gespräche mit möglichen neuen Sponsoren führt. Röttgermann kämpferisch: „Ich bin mir sicher, dass wir bis dahin wieder besser dastehen.“
eh