Navigation:
AboPlus Anzeigen- und Abo-Service

VfL Wolfsburg

Vom VfL-Talent zum Freiburg-Kapitän

Beim VfL kam er aus der Jugend und rettete den Verein 2006 vor dem Abstieg in die 2. Liga. Einen Stammplatz bekam Cedrick Makiadi aber in Wolfsburg nie. Nach seinem Wechsel zum SC Freiburg entwickelte sich der Deutsch-Kongolese stetig weiter, inzwischen hält er als Kapitän sogar Ansprachen vor der Mannschaft.
Cedrick Makiadi gestern und heute: Als VfL-Talent (2003) und als Kapitän des SC Freiburg.

Cedrick Makiadi gestern und heute: Als VfL-Talent (2003) und als Kapitän des SC Freiburg.

Heute gastiert er mit den Breisgauern bei seinem Ex-Klub – und stand zuvor WAZ-Sportredakteur Robert Schreier Rede und Antwort.

WAZ: Aus Wolfsburg kennen wir Sie als Youngster, in Freiburg sind Sie Kapitän. Haben Sie sich zu einem echten Führungsspieler entwickelt?
Makiadi: Ich war schon immer der Typ Spieler, der dadurch seine Teamkollegen mitgerissen hat, dass er   alles auf dem Platz gibt. Das mache ich natürlich auch jetzt mit der Binde am Arm. Ich versuche, das Team zu führen, und habe mich natürlich auch persönlich weiterentwickelt.

WAZ: Sie halten jetzt auch Reden...
Makiadi: Ja, der Trainer will, dass der Kapitän vor den Spielen in der Kabine ein paar Worte sagt. Wir haben viele junge Spieler in der Mannschaft. Da versuche ich sowieso, sehr viel zu sprechen.

WAZ: Der Trainer kam mit dem Beginn der Rückrunde. Wie ist er?
Makiadi: Christian Streich ist sehr emotional. Er kennt den Verein und die Spieler seit Jahren, denn er war ja Leiter unserer Fußball-Schule. Man sieht, dass er einige richtige Ansätze hat, der Mannschaft neues Leben einzuhauchen.

WAZ: Es wurden Spieler rausgeschmissen, dann der Trainer, nachdem es Unruhe durch die Fans gab. Demba Cissé wurde verkauft. Ist alles richtig abgelaufen?
Makiadi: Das ist für mich schwierig zu sagen. Wenn die Verantwortlichen so handeln, dann ist das aus ihrer Sicht sicherlich das Richtige gewesen. Wir Spieler nehmen das so hin. Wir haben andere Aufgaben.

WAZ: Steigt Freiburg trotzdem ab?
Makiadi: Nein, wir schaffen das. Absteigen werden andere. Wir haben gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind und den Klassenerhalt wollen. Gegen Bremen waren wir am vergangenen Sonntag die bessere Mannschaft und hätten gewinnen können. In Wolfsburg werden wir wieder so selbstbewusst auftreten.

WAZ: Und wieder so klar gewinnen wie im Hinspiel?
Makiadi: Die Vorzeichen sind jetzt ganz anders. Der VfL hat einen personellen Umbruch hinter sich und hat sich gefunden. Sie stehen viel stabiler. Es wird schwierig und eine große Herausforderung für uns. Wir wissen auch, dass wir Tallenletzter sind.

WAZ: Sind Spiele in Wolfsburg für Sie immer noch etwas Besonderes?
Makiadi: Ich bin jetzt vier Jahre aus Wolfsburg weg und konzentriere mich voll und ganz auf meine Mannschaft. Aber natürlich sind die Partien in Wolfsburg für mich etwas Besonderes. Ich war so lange dort.


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige

Umfrage der Woche

Neuer Umweltminister

Peter Altmaier ist neuer Umweltminister. Wird er seinen Job besser machen als Vorgänger Norbert Röttgen?

Bild der Woche

Ein großer Star bei Volkswagen: Herbert Grönemeyer besichtigte mit Tochter Marie und Mitgliedern seiner Band die Produktion im VW-Werk.

Ein großer Star bei Volkswagen: Herbert Grönemeyer besichtigte mit Tochter Marie und Mitgliedern seiner Band die Produktion im VW-Werk.

zur Galerie

Magazine

Videos aus Wolfsburg und Gifhorn

Freitags neu: Videos aus unserer Region

Film ab in Wolfsburg und Gifhorn: In Zusammenarbeit mit dem Fernsehsender tv38 zeigen wir ausgewählte Ereignisse in der Region auch als Video. Schauen Sie rein! mehr


 

Videos

Die Welt im Film

Hier können Sie sich zu allen Bereichen informieren, egal ob es sich um Nachrichten aus aller Welt handelt oder die Filmtrailer der aktuellen Kinowoche. Für jeden ist etwas dabei. mehr