Alles im Griff: Mit dem neuen Innenverteidiger Felipe Lopes (v. gegen Marco Reus) haben die Wolfsburger wieder an Stabilität gewonnen.
In der Hinrunde war‘s noch das große VfL-Problem gewesen: 34 Gegentore, nur zwei Mannschaften hatten mehr kassiert. Seit dem letzten Spiel des vergangenen Jahres sieht es anders aus. In vier Partien gab‘s nur zwei Gegentreffer: 1:0 gegen Stuttgart, 1:0 gegen Köln, 0:2 bei den Bayern, 0:0 gegen Gladbach.
Der neue VfL ist hinten dicht – da lobt sogar Liga-Primus Gladbach. „Wolfsburg hat sehr hoch gestanden und es uns damit den Spielaufbau schwergemacht“, sagte Stürmer-Star Marco Reus. Sein Nebenmann im Gladbacher Sturm, Mike Hanke, lobte den Ex-Verein ebenfalls: „Der VfL war taktisch sehr gut. Sie haben das clever gespielt. Es war mit unser schwierigstes Spiel in dieser Saison. Wir hatten so gut wie keine Räume.“ Und auch Defensiv-Fuchs Lucien Favre erkannte an: „Der Gegner war sehr gut organisiert und sehr aggressiv. Wir haben nicht viele Lücken gefunden.“
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Die neue Viererkette steht, das Zusammenspiel mit dem kompakten Mittelfeld funktioniert. „Wir haben als ganze Mannschaft gut verteidigt“, freute sich VfL-Torwart Diego Benaglio über das Zu-Null-Spiel. „Die zweite Null ist ein Erfolg“, wertete auch Linksfuß Marcel Schäfer das torlose Remis. „Man sieht deutlich unsere Fortschritte. Es ist alles homogener, was wir im Moment fabrizieren.“
rs/eh