Tor für Bosnien: Edin Dzeko (r.) traf beim 3:0-Sieg gestern in Luxemburg (l. Tom Schnell).
Der Rechtsverteidiger des VfL Wolfsburg hatte zwar zum Aufgebot Bundestrainer Jogi Löw gehört, schaffte aber nicht den Sprung in den 18er-Kader. Auf Riethers Position spielte Kapitän Philipp Lahm durch.
Mehr zu tun hatte VfL-Kapitän Edin Dzeko – im positiven Sinne. Der Stürmer kam mit der Mannschaft Bosnien-Herzegowinas zu einem ungefährdeten 3:0-Erfolg in Luxemburg. Dzeko erzielte dabei den dritten Treffer seines Teams. Einen 89-Minuten-Einsatz absolvierte trotz Mandelentzündung Peter Pekarik, der mit der Slowakei gegen Mazedonien zu einem 1:0-Sieg (Tor in der Nachspielzeit) kam. VfL-Neuzugang Mario Mandzukic wurde beim 3:0-Sieg der Kroaten in Lettland erst in der 84. Minute eingewechselt.
Für die Schweiz beginnt die EM-Quali erst am Dienstag gegen England – möglicherweise ohne VfL-Torwart Diego Benaglio, der auf sein erstes Kind wartet. Beim Test gestern gegen Australien (0:0) durfte schonmal Ersatzmann Marco Wölfi (Young Boys Bern) ran.
apa