... und wenn man genauer hinguckt, wird es matschig: Der VfL beim Training in Kazan; links die Nachwuchskräfte Julian Klamt und Daniel Reiche.
Hier und da mal eine grüne Fläche, ansonsten ganz viel brauner Acker – der Untergrund für ein Fußballspiel auf internationalem Niveau sieht normal anders aus. Auch VfL-Trainer Lorenz- Günther Köstner war nicht begeistert: „Die Rasenbedingungen sind schlecht“, stellte er klar. „Aber“, so der Coach weiter, „wir haben es nicht anders erwartet.“
Kein Wunder, dass der VfL gestern beim Abschlusstraining alles tat, um den fiesen Acker so gut wie möglich zu schonen. Die Strafräume hatten es besonders nötig. Deshalb stellte der deutsche Meister die Tore auf die 16-Meter-Linien, vermied jeden unnötigen Schritt. Köstners Sorge: „Wenn da erstmal 30 Minuten drauf gespielt sind, ist das nur noch eine Kraterlandschaft.“ Sei’s drum. Wie mit der Kälte verhält es sich auch mit den Platzverhältnissen.
Will der VfL in Kazan bestehen, muss er mit beidem klarkommen. Der Tipp von VfL-Manager Dieter Hoeneß an die Profis: „Immer doppeln, dem Ball sofort nachgehen, aufmerksam sein.“ Und eine launige Prognose für das heutige Duell mit Kazan schob er dann auch gleich hinterher: „Der Ball wird sehr schnell sein – weil es keinen Rasen gibt, der ihn stoppt.“
Kommentare
platzverhältnisse benni – 11.03.10
stimmt. dass die uefa da gar nichts zu sagt ist komisch.. so ein platz ist ja unbespielbar..son platz hat noch nicht mal der dorfverein nebenan..Regularien nk-rocker – 11.03.10
Hauptsache es bricht sich keiner die Gräten. Bei solchen Verhältnissen ist das die reinste Lotterie. Normalerweise ist dieser Platz unbespielbar. Das die UEFA so etwas zulässt. Man man man.