Fordert genauso viel Konzentration wie gegen Köln: Wolfsburg-Profi Ashkan Dejagah.
Dabei können einem die Borussen durchaus Angst einjagen. 3:1 gegen Schalke (Pokal), 3:1 gegen die Bayern, 3:0 in Stuttgart – die Elf von Coach Lucien Favre rollt. Wird sie auch den VfL überrollen? „Es gibt zurzeit sicher einfachere Aufgaben“, sagt Ashkan Dejagah. „Gladbach ist gut drauf, das weiß jeder.“
Die Gäste erinnern an die Wolfsburger in der Meistersaison 2008/09, schnell im Spiel nach vorn und sicher in der Abwehr (nur zwölf Gegentore). „Sie sind sehr gut organisiert, jeder weiß, was er zu tun hat“, lobt Makoto Hasebe den Gegner. Der Japaner hat sich wie viele seiner Teamkollegen den Auftritt der Borussen am vergangenen Sonntag in Stuttgart im Fernsehen angeschaut. Sein Urteil: „Sie hatten gar nicht so viele Chancen. Aber sie nutzen auch die kleinsten“, warnt Hasebe. Und: „Wir müssen über 90 Minuten konzentriert sein.“
Beim 0:2 in München reichte es noch nicht ganz für einen Sieg. Bei sieben Punkten Rückstand auf den internationalen Platz fünf sollten jetzt zu Hause nicht mehr allzu viele Zähler liegengelassen werden. Angst haben die Profis aber nicht. „Wir haben zuletzt daheim immer gut gespielt“, weiß Dejagah. Er fordert: „Wir müssen wieder so konzentriert sein wie gegen Köln. Dann werden wir diese drei Punkte holen.“
tik