Gestern traf sich der Innenverteidiger mit seinem Berater Pavel Paska in Prag. Da wurden die letzten Details in Sachen Abgang besprochen. Morgen steht der Medizincheck in Lautern an, dann das Gespräch mit Stefan Kuntz, dem sportlichen Leiter des Betze-Klubs. Simunek gestern: „Vielleicht werde ich dann schon in Lautern unterschreiben. Ich hoffe, dass das jetzt alles klappt.“ Simunek hat sich über seinen wahrscheinlichen neuen Klub bereits informiert – bei Jiri Bilek, der in Lautern spielt und wie Simunek Tscheche ist. Der Noch-VfL-Profi: „Auch Jiri hat mir zu dem Wechsel geraten.“
Anders die Gemengelage bei Friedrich. Hertha-Manager Michael Preetz dementierte Berichte, nach denen der Wechsel des Verteidigers so gut wie perfekt sei. „Wir haben bis jetzt noch kein Angebot für Arne erhalten, weder aus Wolfsburg, noch von irgendeinem anderen Klub“, stellt Preetz klar. „Ich kann da noch nichts bestätigen“, sagte Friedrich. „Es ist alles beim gleichen Stand, die Entscheidung ist noch nicht gefallen.“
Geht jetzt ein Poker los? Bislang war die Rede davon, dass sich die Hertha das Gehalt des WM-Fahrers (gut 3,5 Millionen Euro) in der 2. Liga nicht leisten könne. „Wir könnten das finanziell auch darstellen“, sagt aber wiederum Preetz. Und wartet offensichtlich auf Angebote. Denn er erklärt das Hertha-Urgestein im gleichen Atemzug eben nicht als unverkäuflich…
eh/tk
Kommentare
Hertha und Friedrich Broesel – 22.06.10
soll er ruhig in berlin bleiben und die hertha soll an seinem gehalt mal schön zu knabbern haben.hertha will doch nur die ablöse hochtreiben.dieter bleib hart.keine unsummen für berlin ausgeben um friedrich zu holen.Soll er halt in Berlin bleiben... NMD – 22.06.10
Wenn Hertha sich das Gehalt von Friedrich nun doch leisten kann, soll er doch bitte dort bleiben.