Jetzt hat er einen Stein im Brett: Bundestrainer Jogi Löw lobte VfL-Verteidiger Sascha Riether nach dem starken Länderspiel gegen Aserbaidschan.
Kein Pflichtspiel für die deutsche A-Elf, gegen Belgien nicht im Kader – dann überzeugte Riether am Dienstag. „Nach dem Ausfall von Marcell Jansen musste ich überlegen, wie wir zwei offensive Außenverteidiger bekommen. Da Heiko Westermann eher defensiv ist, fiel meine Wahl auf Sascha. Er hat seine Sache sehr gut gelöst“, sagte Löw. Riethers Einsatz muss keine Eintagsfliege gewesen sein. Denn der in der Startformation gesetzte Rechtsverteidiger Philipp Lahm wird mangels Alternativen erst einmal weiterhin auf der linken Seite gebraucht. Und wie fand?s Riether? „Ein bisschen überrascht“ war er, als er im Abschlusstraining in die A-Elf gerutscht war. „Aber man soll ja den Glauben nie verlieren.
Der Bundestrainer hat mir gesagt, dass ich mich im Verein gut präsentiert habe und deshalb dabei bin“, schildert der Wolfsburger, dessen Fazit zurückhaltend positiv ausfiel: „Es hat riesigen Spaß gemacht. In einem Quali-Spiel in der Startelf zu stehen und die Hymne zu singen, das war ein Wahnsinnsgefühl. Das war eine Sache, die man nie vergisst. Ich hoffe, dass ich mich gut aus der Affäre gezogen habe. Da der Gegner sehr tief gestanden ist, hatte ich viel Raum, mich nach vorne mit einzuschalten. Deshalb war das ein ganz komisches Spiel, so anders als sonst.“ Nur ein Problem hatte Riether (1,74 m groß). Bei der Hymne stand er zwischen Per Mertesacker (1,98 m) und Holger Badstuber (1,89 m). Der VfLer lachend: „Ich hatte beim Einlaufen schon gedacht, dass sich die beiden Türme schön auf mich lehnen könnten.“
rs
Kommentare
@ Leder-Loddar Hühner Rudi – 09.09.10
Ja, is denn heut schon Weihnachten?So isses Leder-Loddar – 09.09.10
Sascha Riether ist der neue Hacki Wimmer!