Das war knapp: Fast hätte es einen Wechsel im VfL-Sturm gegeben. Mario Mandzukic (l.) wollte weg, Lucas Barrios sollte kommen.
Es war spannend und aufregend am letzten Tag des geöffneten Transferfensters: Bis zum Schluss versuchten englische Vereine, ein Angebot für Mandzukic abzugeben. Aber letztlich war die Zeit zu knapp. Am Abend erreichte die WAZ die Nachricht aus dem Umfeld des Stürmers: Er bleibt beim VfL. Nun sei alles offen. Der Kroate könne sich einen Wechsel im Sommer ebenso gut vorstellen wie eine Vertragsverlängerung.
Mandzukic bleibt – und hätte beinahe einen anderen Top-Stürmer vor die Nase gesetzt bekommen: den Dortmunder Lucas Barrios. Gestern Vormittag geisterte der Name durch die VfL-Geschäftsstelle. Man bemühe sich um den Paraguayaner, verhandele bis zur letzten Chance mit seinen Beratern und Borussia Dortmund. Mittags nimmt der Wirbel um Barrios zu: Obwohl Wechsel nach England im Raum stehen und sein Berater bekräftigt hatte, dass er nicht wechseln würde, steht Barrios auf der Transferliste und fehlt beim BVB-Training. Indizien dafür, dass er innerhalb Deutschlands verhandelt.
Doch das Veto kommt. Dortmund gibt einen anderen Stürmer, Mohamed Zidan, nach Mainz ab. Barrios muss bleiben, deutet aber übers Internet an, dass er andere Möglichkeiten hatte.
Zugleich taucht ein weiterer Südamerikaner auf. Der chilenische Stürmer Carlos Munoz. Laut VfL-Sprechern kam der Transfer nicht zustande.
rs