Ab heute ist er der Chef: Als Interimstrainer übernimmt Pierre Littbarski den VfL Wolfsburg.
Die Entscheidung fiel gestern schnell auf Litti. „Lorenz-Günther Köstner oder andere waren keine Option“, sagt Manager Dieter Hoeneß. Dass Littbarski loyal gegenüber Steve McClaren war, sei kein Nachteil. „Man kann ja in der Zusammenarbeit anderer Meinung sein, aber trotzdem zum Chef halten“, so Hoeneß, für den wichtiger war, dass „wir im Gespräch mit Littbarski gemerkt haben, dass er weiß, wo man jetzt ansetzen muss. Er muss die Mannschaft in die Pflicht nehmen, sie in die richtige Richtung bringen. Ich bin überzeugt davon, dass es erfolgversprechend ist.“
Erfolg – dazu ist auch der Interimstrainer verdammt. „Es ist notwendig, Punkte zu machen; und zwar nicht nur im nächsten Spiel“, sagt Hoeneß. Was Erfolg bedeutet, welche Kriterien Littbarski für ein längeres Engagement erfüllen muss, oder ob er überhaupt eine Chance auf den dauerhaften Posten als Chef beim VfL hat, mag der Manager so nicht beantworten: „Das würde ich mal offen lassen...“
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Klar ist: Littbarski soll in den nächsten Tagen einen Assistenten bekommen. Bei seinen beiden Cheftrainer-Posten in Europa (Zweitligist Duisburg und Vaduz in Liechtenstein) hatte Littbarski stets Robert Jaspert an seiner Seite. Zudem war Litti Chefcoach in Japan (Yokohama FC, Avispa Fukuoka), Iran (Saipa Teheran) und Australien (FC Sydney).
rs/eh/apa