Augen zu und durch: Makoto Hasebe (r.) hat seinen VfL-Stammplatz offenbar vorerst verloren.
Während gestern im Training Elf gegen Elf gespielt wurde, machte der Japaner in der Kabine Krafttraining. „Ich bin topfit, und der Trainer hat mir keine Gründe für die Extra-Einheit genannt“, sagt Hasebe, der in der Rückrunde erst einmal auflaufen durfte. „Gegen Bayern war die Leistung nicht gut, aber körperlich habe ich mich gut gefühlt. Ich muss zugeben, dass Josué und Jan Polak auf meiner Position gut gespielt haben.“
Sorgen, dass er wegen der fehlenden Spielpraxis Probleme in der Nationalmannschaft bekommt, macht sich Japans Kapitän aber nicht: „Wir haben erst im Juni wieder drei WM-Qualifikationsspiele. Die sind sehr wichtig, aber bei Felix Magath ist das Training so intensiv, dass man gegen jede Mannschaft spielen kann.“
Wann Madlung zurück ins Mannschaftstraining kehrt, ist ebenso offen wie rätselhaft. Gestern war er eine Stunde laufen, Probleme habe er nach seiner Rücken- und Muskelverletzung „keine mehr“. Warum es für den Platz noch nicht reiche, könne oder dürfe er aber nicht sagen. Nur so viel: „Es ist schon sehr ärgerlich, wenn man die ganze Zeit gespielt hat und dann plötzlich ausfällt.“ Denn auch Madlung hat erkannt, dass es immer besser läuft: „Die Mannschaft wirkt eingespielter, die neuen Spieler sind gut integriert. Das kann alles noch stärker werden.“
rs