Wieder enttäuschte Gesichter: Doch anders als in vielen Spielen zuvor stimmte beim 1:2 in Freiburg die Leistung des VfL – nur das Ergebnis eben nicht.
Noch steht der VfL nicht auf einem Abstiegsrang – dank des besseren Torverhältnisses. Aber: Mit jeder Pleite steigt der Druck aufs Team weiter. „Gegen Gladbach geht es um viel, aber noch nicht um alles!“ Mit diesen Worten versucht VfL-Manager Dieter Hoeneß zumindest etwas Druck von den Spielern zu nehmen. Doch er sagt auch: „Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel.“ Coach Pierre Littbarski nennt es ein „Drei-Punkte-muss-Spiel“.
Alles deutet auf einen richtigen Abstiegs-Krimi am Freitag hin. Und ein Nervenspiel. Denn der Tabellenletzte aus Gladbach hat gestern im ersten Spiel unter Lucien Favre ein 2:1 gegen Schalke eingefahren und neuen Mut geschöpft. Littbarski schaute sich die Partie vor Ort an. Immerhin: Mit Bremen und Stuttgart verloren zwei andere Konkurrenten. „Zurzeit freuen wir uns natürlich über jede Niederlage der direkten Konkurrenz“, meint Littbarski.
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Immerhin: Das Spiel in Freiburg hat gezeigt, dass noch Leben im VfL ist, dass die Mannschaft sich gegen den Abstieg wehren will. „Wir strotzen nicht vor Selbstvertrauen, aber wir glauben an uns“, erklärt Kapitän Marcel Schäfer. Nun gilt es, das Positive mitzunehmen und das Negative zu verbessern. „Ich hoffe, dass wir diesen Schwung mitnehmen können“, sagt Hoeneß. „Denn ich habe viele Dinge gesehen, die mir gefallen haben.“ Doch am Freitag muss nur das Ergebnis stimmen – alles andere zählt in Endspielen nicht.
tk