Der neue starke Mann vor Torwart Benaglio (l.): Der Brasilianer Felipe Lopes hat in der Wolfsburger Defensive fast alles im Griff.
„Er ist ein Klasse-Mann, einer, der Champions-League-Ansprüchen genügt“, lobte Magath seinen Neuen im Kicker. „So etwas hört man natürlich gern“, sagt der neue Dirigent der VfL-Viererkette.
Aber als Leader sieht sich der Innenverteidiger noch nicht. Felipe: „Nein, momentan bin ich noch nicht der Chef. Ich bin ja neu da, packe erst seit kurzem hier mit an.“ Dass er die Sprache noch nicht beherrscht, sei für ihn kein Problem. „Die Sprache ist schwer, doch im Fußball kann man sich auch anders verständigen“, so der Brasilianer, der aber fließend Englisch spricht.
Dass er schon nach so kurzer Zeit zusammen mit seinem Innenverteidiger-Kollegen Marco Russ und Torhüter Diego Benaglio in der Abwehr sagt, wo es langgeht, sei typisch für ihn und sein Spiel. „So bin ich halt. Ich will meiner Mannschaft helfen – und dafür gebe ich mein Bestes“, so Felipe, der keine großen Anpassungs-Schwierigkeiten in Wolfsburg hatte.
„Ich habe mich mit meinen Kollegen auf dem Platz gleich gut gefühlt. Wir haben zwar in den ersten drei Spielen, die schwer waren, nicht neun Punkte geholt. Aber wir sind dennoch auf dem richtigen Weg“, fügt er hinzu.
Magaths neue Abwehr-Latte – beim 0:0 gegen Gladbach war er Wolfsburgs Bester. Aber er kann es noch besser, sagt er. „Fürs erste war‘s okay. Aber ich will mich noch verbessern. Und dafür arbeite ich jeden Tag hart.“
eh/rs