So könnte der VfL hinten aussehen: Torwart Diego Benaglio mit der Viererkette (v. l.) Fágner, Naldo, Emanuel Pogatetz und Ricardo Rodriguez.
Dann wird Beton angerührt. Erstmals sind mit Linksverteidiger Rodriguez, den zentralen Naldo und Emanuel Pogatetz sowie Rechtsverteidiger Fágner alle vier Spieler im VfL-Training, die in der neuen Saison die Abwehrkette bilden sollen – plus Torwart Benaglio.
Damit die Wolfsburger diesmal oben angreifen können, muss die Defensive besser funktionieren als in der vorigen Saison, als es satte 60 Gegentreffer gegeben hatte. „Das ist eindeutig zu viel. Ich kann versprechen, dass es in diesem Jahr weniger werden“, sagt Naldo im „Kicker“. Der Brasilianer kam, sah und war sofort der neue Abwehr-Chef. Bleibt er gesund, wird der Ex-Bremer der Stabilisator, den der VfL seit langem gesucht hat, während seine Nebenleute noch um die perfekte Form kämpfen.
Die Sorgen um sein vormals verletztes rechtes Knie wischt Naldo weg: „Ich bin sehr zufrieden mit meinem Knie und hoffe, dass es so bleibt. Mein großer Fehler damals war, dass ich acht Monate zu lange gewartet hatte und es erst dann operiert wurde. Da habe ich viel Zeit verloren.“ Dass wegen des Knie-Risikos sein Vertrag beim VfL von vier auf drei Jahre verkürzt wurde, ist laut Naldo „völlig in Ordnung“.
Gesund bleiben will der Brasilianer für den VfL – und die WM 2014 im eigenen Land: „Da will ich hin. Mit Thiago Silva und David Luiz gibt es nur zwei feste Spieler auf meiner Position. Zwei Plätze sind offen.“
rs