Und am Ende gab‘s nicht mal mehr einen VfL-Auswärtspunkt: Ibrahima Traoré (r.) erzielt hier das Tor zum 3:2 – der dritte Stuttgarter Treffer innerhalb von sechs Minuten.
Der VfL hatte zurückhaltend begonnen und setzte auf die Offensivtaktik, die zuletzt am besten funktioniert hatte – schnelles Umkehrspiel. Nach ein paar vergebenen Stuttgarter Chancen sah es so aus, als sollte dieser Plan aufgehen, denn nach starker Vorarbeit von Mario Mandzukic machte Helmes das VfL-Führungstor.
Was dem VfL außerdem half: Ricardo Rodriguez, als Rechtsverteidiger erneut überfordert, durfte auf die linke Seite wechseln, Marcel Schäfer rückte dafür ins defensive Mittelfeld und Christian Träsch nach hinten rechts – das funktionierte wesentlich besser als die taktische Startformation.
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Als dann heftiger Regen die Szenerie bestimmte, plätscherte auch die Partie immer mehr dahin, den ersten Akzent nach der Pause setzte der VfL – durch Russ‘ ersten Saisontreffer zum 2:0. Alles gelaufen? Von wegen! Wolfsburg, nach der Auswechslung des blassen Vieirinha erneut in veränderter Formation, sorgte dafür, dass diese Partie ein Abbild der Saison wurde: Wenn die Ausgangslage mal gut ist, verdaddelt der VfL wieder alles. Diesmal sogar innerhalb von sechs Minuten, in denen Cacau per Kopf, Maza nach zu kurzer Abwehr von Diego Benaglio und Ibrahima Traoré durch die Beine von Russ trafen. Am Ende war das Ergebnis für beide egal – schade war‘s aus VfL-Sicht dennoch.