Jetzt ein Gladbacher: Tolga Cigerci.
Zum Abschied sprach WAZ-Sportjournalist Robert Schreier mit dem 19-Jährigen.
WAZ: Wie groß ist die Erleichterung, dass der Wechsel geklappt hat?
Cigerci: Der Eindruck nach drei Trainingseinheiten ist bislang sehr gut. Ich bin froh, hier zu sein. Jetzt möchte ich mich weiterentwickeln.
WAZ: Warum wollten Sie unbedingt weg?
Cigerci: Es war nicht mein Jahr. Ich habe meine Chance nicht genutzt, und ich habe dann auch keine weitere bekommen. Wenn etwas nicht klappt, muss man was Neues versuchen.
WAZ: Im Frühjahr waren Sie noch Stammspieler bei den Profis, dann kam eine Verletzung. War das der Knacks?
Cigerci: Am Anfang schon. Ich habe mir viele Gedanken gemacht. Dann kam ein Tief. Ich wollte zu schnell wieder spielen. Aber dann habe ich mir gesagt: Ich bin jung, ich hake das ab. Leider hat es dennoch nicht gereicht. Deshalb reifte die Wechselentscheidung.
WAZ: Gladbach ist gerade eine Spitzenmannschaft. Hatten Sie keine Angst, gerade dahin zu gehen?
Cigerci: Ich sehe das anders. Wenn es bei einer Mannschaft läuft, hat man als junger Spieler vielleicht öfter die Chance, einige Minuten reinzukommen. Das ist mein nächstes Ziel: Im Training Leistung bringen, und dann Einsätze bekommen.
WAZ: ...und 2013 wieder zum VfL zurückkehren?
Cigerci: Das werden wir sehen. Im Moment ist es völlig offen, was dann passiert. Ich würde mich riesig freuen, wenn ich am dritten Rückrunden-Spieltag für Gladbach in Wolfsburg spielen würde.