Die beiden Linken des VfL: Marcel Schäfer (h.) und Ricardo Rodriguez, der im Winter aus Zürich kam.
Aber mit der Verpflichtung von Ricardo Rodriguez geht da jetzt wieder die Post ab – auch, weil Trainer Felix Magath seinen Lieblingsschüler Schäfer im Winter vom linken Verteidiger zum linken Mittelfeldspieler gemacht hatte. Diese Variante passte in den ersten drei Spielen im neuen Jahr schon gut. „Die neue Rolle gefällt mir“, sagt Schäfer, „es hat mir in der Vergangenheit am meisten Spaß gemacht, wenn ich Akzente nach vorn setzen konnte. Daraus mache ich keinen Hehl.“
Mit der neuen Rolle ist der Weg in den Strafraum für Schäfer kürzer geworden, und hinter sich hat er jetzt mit Rodriguez einen, der ihn absichert. Schäfer: „Ricardo und ich verstehen uns gut. Wir arbeiten sowohl in der Defensive als auch in der Offensive als Team. So muss das aber auch sein.“
Auch der junge Schweizer lobt das Zusammenspiel mit Wolfsburgs Ex-Kapitän: „Mit Schäfi klappt das schon gut – auch, weil er lange meine Position gespielt hat.“
Klar hat das Zusammenspiel noch Steigerungs-Potenzial, noch ist es nicht ganz so flüssig wie mit Schäfer und Gentner: „Aber wir sind auf einem guten Weg“, sagt Schäfer, „wir haben damals als Team funktioniert. Und da müssen wir jetzt wieder hinkommen.“ Damit auf links die Post abgeht.
eh/rs