Weiterkommen im Schongang? Der VfL erwartet heute Lübars. Einige Asse wie Zsanett Jakabfi (r.) werden geschont.
„Wir sind Bundesligist und somit Favorit gegen den Zweitligisten“, weiß VfL-Trainer Ralf Kellermann. „Daher ist das Ziel, ins Achtelfinale zu kommen.“ Lübars, ein Klub vom Stadtrand Berlins, gilt als Filiale des Erstliga-Absteigers Tennis Borussia. „Von TeBe sind einige Spielerinnen zum FC gewechselt“, so der VfL-Coach. Wie Mittelfeldspielerin Aylin Yaren, „die wir auch auf dem Zettel hatten“. Lübars ist in der 2. Liga angekommen, hat nach der 0:6-Auftaktpleite gegen den Hamburger SV II zwei Siege eingefahren. Der VfL-Coach: „Wir haben keinen Grund, diesen Gegner zu unterschätzen.“
Im Vergleich zum Punktspiel gegen Herford gönnt der Trainer einigen Spielerinnen eine Pause. So werden Zsanett Jakabfi, Leni Larsen Kaurin und Martina Moser, die jüngst mit ihren Nationalteams unterwegs waren, nicht in der Startelf stehen. Für sie rücken Anna Blässe, Melissa Wiik und Selina Wagner rein. Auch Keeperin Alisa Vetterlein, für die Neuzugang Jamie Souza ihre Pflichtspiel-Premiere im VfL-Trikot gibt, macht Pause. Auf der zentralen Abwehrposition kann Kellermann auf Navina Omilade bauen, die er am Sonntag beim 6:3 gegen Herford „an allen Ecken und Enden“ vermisste. Die Nationalspielerin, die in der Bundesliga noch einmal gesperrt ist, wird Pia Marxkordt ersetzen.
dik