Im Olympia-Dress: Arvids Rekis.
Oberbürgermeister Rolf Schnellecke bat das Duo des Wolfsburger Eishockey-Erstligisten darum, ein wenig von ihrem Olympia-Gefühl zu verraten. Vor den Stadtoberen und Ratsvertretern war das für beide ungewohnt. „Darauf bin ich gar nicht vorbereitet“, gab Hospelt zu, bedankte sich für die Ehrung und schilderte: „Ich habe immer noch nicht richtig begriffen, dass ich bei diesem Ereignis dabei war.“
Es sei „schwer zu beschreiben“, ein „unglaubliches Gefühl, den Einmarsch der Nationen zu erleben, die Anspannung mancher Athleten, die vier Jahre vielleicht nur auf einen einzigen Wettkampf hingearbeitet haben“. Sein Glücksgefühl: „Ich hatte die Nationalmannschaft gar nicht auf dem Radar, als ich nach Wolfsburg kam. Ohne die Chance hier wäre ich wohl nicht dabei gewesen.“ Hospelt setzte sich unter anderem mit dem späteren Weltmeister Kanada auseinander, Rekis hatte es unter anderem mit Russlands Superstar Alexander Ovechkin zu tun.
Für Rekis war es die zweite Olympia-Teilnahme gewesen, „aber im Eishockey-Land Kanada, war das eine Erfahrung, wie man sie nur einmal im Leben macht.“