Favoritenrolle beim Ex-Klub: Toni Krinner trainiert den Meister, kommt heute mit Hannover zum EHC.
Und die Favoritenbürde reicht er an den EHC weiter... Der Coach der Hannover Scorpions hält es wie sein Pendant Pavel Gross, der sagt: „Wir hatten eine gute Zeit, doch das ist jetzt Vergangenheit, spielt keine Rolle.“
Hannover ist Meister, Krinner tritt zwar ein schweres Erbe an, hat aber eine fast unveränderte Mannschaft und schiebt die Favoritenbürde trotzdem an den EHC weiter: „Denn Wolfsburg ist eingespielt, hat sich punktuell noch verstärkt, ist die stärkste EHC-Mannschaft aller Zeiten und muss um die Meisterschaft mitspielen.“ Das will Krinner mit Hannover auch. Und eingespielt müsste seine kaum veränderte Mannschaft doch auch sein, oder? Krinner erklärt: „Wir sind noch nicht so weit, wir haben beide Testspiele gegen Wolfsburg verloren, das kam nicht von ungefähr.“ Krinner krempelt nämlich das System um, will aus den destruktiven Hannoveranern eine attraktiver spielende Mannschaft machen.
Krinner: „Ich bin keine Hans-Zach-Kopie. Was Spielphilosophie und Methodik angeht, bin ich sogar eher das Gegenteil.“ Wolfsburg der Favorit, „aber deshalb bin ich nicht nervös“, so Krinner, „sondern bei meiner Rückkehr zum ersten Pflichtspiel gegen meinen alten Klub voller Vorfreude.“