Jungs, Jungs, Jungs, geht doch mal richtig auf’s Tor: EHC-Coach Krinner hadert mit seinen harmlosen Schützlingen.
Drei Pleiten sind es nun am Stück – nicht zum ersten Mal in dieser Saison. Aber in drei Partien in Serie jeweils nicht mehr als ein Tor – das ist neu. Und bedenklich. Krinner hatte sein Team nach dem 1:4 gegen Ingolstadt geimpft, wollte unter anderem wieder mehr Zug zum Tor sehen.
Gestern blieb nur die Erkenntnis: „Wir kämpfen mit der Situation, dass wir den Weg zum Tor nicht finden.“ Erneut hatte sein Team engagiert gespielt, es auf 43:24 Schüsse gebracht. Aber ohne den letzten Biss, den richtigen Kick. Krinner: „Wir kreieren Chancen, aber sie sind nicht hundertprozentig zwingend. Wir sind nicht in der Lage, hart genug zum Tor zu gehen.“
Am Freitag hat der EHC frei, vielleicht die Chance, im Training den Schaden im Tor-Motor zu beheben. Krinner: „Wir müssen den Weg zum Tor so schnell wie möglich wiederfinden.“ Manager Charly Fliegauf: „Die Jungs lassen sich ja nicht hängen, aber sie müssen nachdenken, wie wir wieder mit mehr Aggressivität vor des Gegners Tor kommen. Sonst dreht uns am Ende die Konkurrenz die lange Nase.“
rau/ras