„Und dort wurde der erste Rambo-Film gedreht!“, sagt Hoggan. Wer auf Actionfilme steht, kennt seit den Dreharbeiten Hope. Bewusst daran erinnern kann sich Hoggan nicht mehr. Damals war er vier Jahre alt. „Aber ich weiß noch, dass der Film immer wieder noch Jahre später Gesprächsthema war – die Dreharbeiten, die Straßensperren dafür, Titelheld Sylvester Stallone.“ Ein paar Jahre nach dem ersten Rocky-Film hatte Stallone mit Rambo ein neues Genre begründet. Das Städtchen Hope in einem malerischen Tal schien den Produzenten der ideale Drehort.
Kurios: In der Buchvorlage spielt die Story um einen Vietnam-Veteranen, der sich gegen Sheriff-Willkür wehrt, ebenfalls in einem Ort namens „Hope“, allerdings im US-Bundesstaat Washington. Schon als Jugendlicher verließ Hoggan die Heimat des Eishockeys wegen. „Nach Hope zu kommen, nach Hause, das ist wie Urlaub, es ist einfach wunderschön dort.“ Der Film hat Einzug in die Sprache gehalten: „Rambo-Manier“. EHC-Manager Charly Fliegauf, der die Filmgeschichte Hopes nicht kannte, musste schmunzeln.
„Jeff“, sagt er, „ist kaum zu halten, wenn er einmal angetreten hat. Er fährt seinen Weg, da kennt er auch im Training keine Verwandten.“ Wolfsburgs Fans konnten den Antritt bei der Vorbereitung zum 1:1 gegen Hannover bewundern. Am Sonntag (18.30 Uhr) gegen Köln wird der Mann aus Rambo-Town wieder gefragt sein.
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