Freut sich auf den Saisonstart: EHC-Verteidiger Robbie Bina.
Fliegauf hatte ein Bild von Bina, vertiefen konnte das noch EHC-Routinier Jason Ulmer. Denn der kennt Bina schon sehr lange. Jeden Sommer trainieren sie gemeinsam in Grand Forks. Bina ist dort geboren, Ulmer seit College-Zeiten heimisch. Bislang bestätigte Bina den Eindruck: Er ist schnell auf den Kufen, hat technische Fähigkeiten und einen starken Schuss. Vielleicht tritt er in die Fußstapfen des vor einem Jahr abgewanderten Marvin Degon, dem er vom Stil und von der Statur her ähnelt. Bina (was sich übrigens im Deutschen so ausspricht, wie es geschrieben wird) hatte vor einigen Jahren Riesenglück, als er in einem Spiel einen Halswirbelbruch erlitt. Der zertrümmerte Wirbel musste entfernt werden, an seinem Mut änderte das nichts: „Man darf sich davon auf dem Eis nicht beeinflussen lassen.“
Abhaken, das gelte mit Blick auf den EHC-Saisonstart auch für die beiden Vorbereitungssiege gegen Hannover: „Die zählen nicht mehr“. Aber, so Bina: „Wir wissen, dass wir sie schlagen können, sie werden auf Revanche sinnen.“ Psychologischer Vorteil für den EHC? „Das kann sein. Wenn wir kühl sind und unsere beste Leistung abrufen.“
Eingelebt hat sich der ledige Hobby-Jäger („am liebsten Hirsche“) schon prima, einzig „der Internetanschluss könnte langsam kommen“.
rau