Sie feierten mit ihrem Team: Wolfsburger Fans in Krefeld erlebten den ersten EHC-Sieg bei den Pinguinen.
Jedes DEL-Spiel in Krefeld hatte der EHC verloren, gestern stieß er den Bock um. „Das haben wir in Ingolstadt geschafft, es ist der richtige Zeitpunkt, es in Krefeld zu tun“, hatte Coach Toni Krinner vorher auf eine andere in dieser Saison gekippte Serie verwiesen. Seine Schützlinge enttäuschten ihn nach drei Niederlagen in Folge nicht.
„Mehr kämpfen, mehr laufen, mehr Zug zum Tor entwickeln“ – die Forderungen sah Krinner erfüllt. „Wir haben hart genug gearbeitet, schon schießt man fünf Toren“ – nach nur dreien in den drei Partien zuvor. Aber: Es muss noch besser werden. Krinner: „Defensiv müssen wir die Fehlerquote noch geringer halten.“ Manager Charly Fliegauf sah es genauso: „Gekämpft, die Checks zu Ende gefahren, vieles besser gemacht als zuletzt – aber wir haben uns das Leben auch selbst wieder schwer gemacht.“
Stürmer Kai Hospelt urteilte: „Wir haben wieder das gemacht, was uns auszeichnet, sind gelaufen bis zum Umfallen. Es war verdient, wir hatten mehr Chancen.“
Und so durften die EHC-Cracks feiern. Krefelds Coach Rick Adduono wunderte sich über das Gebaren. Er sagte: „Meiner Mannschaft würde ich das auswärts nicht gestatten.“ Fliegauf: „Das ist doch ganz normal. Er kennt das noch nicht. Ich habe es ihm später erklärt.“
rau
Kommentare
Eishockey Eishockey-Girl – 15.03.10
Ich glaub es war das 4:3. Was war das bitte für ne Aktion von dem Wolfsburger?! Wie man nachher in der Wiederholung sehen konnte zog er Kovacic den Fuß weg. Theoretisch hätte das Tor nicht zählen dürfen. Aber sowas sehen diese Schiedsrichter nicht. Manchmal glaub ich diese Streifenhörnchen sehen nur das, was sie möchten.