Schweres Heimspiel morgen (18.30 Uhr) für den EHC. Angstgegner Nürnberg kommt. Team und Verantwortliche des Wolfsburger Eishockey-Erstligisten hoffen auf große Unterstützung von den Rängen – so wie in den vergangenen Partien. Manager Charly Fliegauf: „Das kann uns helfen.“
Ein weiteres Spitzenspiel ist es zudem. Der EHC, dessen Konkurrenten gestern größtenteils patzten, kann sich auf Rang drei festbeißen, wenn er die fast immer in Wolfsburg siegreichen Nürnberger mal schlägt. Immerhin: Zuletzt waren die Ice Tigers ungewohnt schmusig, verloren zweimal in Folge.
Nürnberg war am 19. Spieltag Letzter, startete dann mit einem 3:2 in Overtime in Wolfsburg eine Aufholjagd, holte seitdem über 50 Punkte.
Nürnberg-Fakten
l Bilanz: Mit 8:5 Siegen ist Nürnbergs Bilanz gegen Wolfsburg positiv. Aus EHC-Sicht noch schlimmer: Nürnberg gewann sechs von sieben Spielen in Wolfsburg.
l Skorer: Die Gebrüder Leeb. Brad ist der Vollstrecker, führt Nürnbergs Torjägerliste an, Greg ist eher der Vorbereiter, rangiert in der internen Skorerwertung auf Platz drei hinter seinem Bruder. Mit Routinier Andy Savage sowie dem später verpflichteten Eric Chouinard sind sie die gefährlichsten Ice Tigers.
l Torhüter: Ein Schlüssel für Nürnbergs Stärke ist Keeper Patrick Ehelechner. Hinter Düsseldorfs Jean-Sebastien Aubin hat er die zweitbeste Fangquote aller DEL-Keeper.
l Special Teams: In der Tabelle ging es stetig nach oben, das Powerplay (zweitschlechtestes der Liga) ist immer noch unterirdisch (14,8 Prozent Erfolgsquote). In Unterzahl allerdings sind die Ice Tigers die zweitbesten.
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