Hinterm Tor und schon auf den Knien: So klappt das nicht mit dem Toreschießen. Für Torjäger John Laliberte lief es zuletzt nicht.
Gestern war Spinning, heute hat die Mannschaft frei, „kann den Kopf frei bekommen“, so Manager Charly Fliegauf. Am Freitag beginnt die Vorbereitung auf die Partie am Sonntag (14.30 Uhr) in Krefeld. Und die wird intensiv. Es gibt viel theoretische Anleitung. Co-Trainer Pavel Gross: „Nur zu sagen, wir schießen nicht genug Tore, wäre zu einfach.
Die Wahrheit ist: Wir spielen nicht gut, wir arbeiten nicht hart genug in allen drei Zonen, halten uns nicht immer alle ans System.“ Grund: „Manche sind zu schnell zufrieden“, so Coach Toni Krinner. Im Blick hat er unter anderem Norm Milley und John Laliberte. „Sie haben zu Recht viel Lob bekommen, hatten großen Anteil an unserem Weg nach oben. Aber das ist der Maßstab, an dem sie nun gemessen werden.“
Und zuletzt stand dieses Duo regelmäßig bei Gegentreffern auf dem Eis. Morgen gibt es Einzelgespräche. Auch mit anderen. Und dann den Testfall in Krefeld. Nachdem die erkannten Schwächen (mangelnde Aggressivität etwa) auch in Hamburg noch zu sehen waren, gibt es noch ein Mittel. Krinner: „Wir müssen nicht unbedingt mit vier Blöcken spielen, es gibt auch Tribünenplätze.“
Manager Charly Fliegauf: „Wir müssen wieder hungriger agieren, wenigstens Platz sechs schaffen. Sonst kann die Saison schon im März zu Ende sein. Und darauf habe ich keine Lust.“
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