Und wieder eine Party in der Eis-Arena! 2100 Anhänger feierten gestern ein 5:1 (1:0, 2:1, 2:0) des Eishockey-Erstligisten EHC Wolfsburg über die Nürnberg Ice Tigers. Nach den Treffern von Kai Hospelt, Mike Green, Jan-Axel Alavaara, John Laliberte und Jason Ulmer dürfen die Fans nun sogar von mehr als nur dem direkten Viertelfinal-Einzug (Platz sechs) träumen.
Rumms, da ist er drin: Jan-Axel Alavaara (ganz hinten) hat abgezogen, sein 3:1 gegen Nürnberg war die Vorentscheidung bei Wolfsburgs wichtigem 5:1-Sieg.
Wolfsburg schob immerhin einen direkten Verfolger im Kampf um Platz vier auf sechs Punkte Abstand. Platz vier (oder besser) bringt das wichtige erste Heimrecht im Play-Off-Viertelfinale. Wolfsburg sitzt jetzt sogar dem Tabellenzweiten DEG im Nacken.
Dazu verhalf dem Team von Toni Krinner gestern eine in den entscheidenden Phasen konzentrierte Leistung. Gegen bissig verteidigende Gäste, die aus ihrem Bollwerk auf Chancen lauerten, blieb Wolfsburg geduldig. Und schlug in Überzahl zu. Und wie. Hospelt zockte den statistisch besten Keeper der Liga aus. Direkt vom Bully weg – die Nürnberger Strafe war nach drei Sekunden wieder vorbei.
Nicht besser erging es Patrick Ehelechner wenig später: Green kurvte ums Tor, verlud Nürnbergs Torwart zum 2:0. Weniger konzentriert wirkte der EHC, bei dem Peter Sarno sein Comeback gab, kurz danach. Rob Leask musste fünf Strafminuten abbrummen (und durfte duschen). Wolfsburg hatte Glück, dass Nürnberg in Unterzahl nicht zum Anschluss kam. Das gelang den Gästen zwar später. Doch der wieder wache EHC konterte sofort in einem nun zwingenden Powerplay.
Im Schlussdrittel bäumte sich Nürnberg auf, so gut es ging. Wolfsburg kontrollierte das Spiel, um dann, als wollte man sich für die starke Unterstützung von den Rängen bedanken, mit zwei fein herausgespielten Treffern das Pubikum vollends in Partylaune zu versetzen.
rau/aha
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