Wolfsburgs größtes Basketball-Talent setzt zum großen Wurf an: Beim offiziellen Sichtungs-Turnier des deutschen Verbandes in Hamburg hat sich Jan-Niklas Wolters aus Neuhaus als einer von nur zwölf Spielern aus neun Bundesländern durchgesetzt. Nun winkt ihm der Sprung in die Junioren-Nationalmannschaft.
Erster Schritt zum Profi? Beim Sichtungsturnier in Hamburg beeindruckte Jan-Niklas Wolters Nationalcoach Dirk Bauermann (l.).
Hoch hinaus ging’s für Wolters von kleinauf. „Ich war schon immer größer als die anderen Kinder in meinem Alter“, erinnert sich der 13-Jährige, der mittlerweile stolze 1,88 Meter misst. Mit neun Jahren begann er seine Basketball-Karriere beim VfL Wolfsburg. Dass er nicht nur Größe, sondern auch jede Menge Talent mitbringt, blieb dort nicht lange verborgen. Sein damaliger Trainer schickte Wolters zur Bezirksauswahl-Sichtung. Dann ging’s Schlag auf Schlag.
Schnell wurde klar, dass Wolters in Wolfsburg allein nicht ausreichend gefördert und gefordert wird. Und so spielt der Youngster mittlerweile für das Team Braunschweig/Wolfenbüttel in der U-14-Landesliga und für die U 16 gar schon Bundesliga, ist dort einer der Jüngsten der Staffel. Das Ziel ist klar: Der Wolfsburger träumt von einer Profi-Karriere, trainiert dafür fünfmal die Woche, pendelt zwischen Wolfsburg und Wolfenbüttel. Als Center muss er sich unterm Korb mit den ganz Großen messen. Seine Stärken. „Mein Wurf und meine Verteidigung“, sagt er.
Den ersten Schritt zum Profi hat er in Hamburg schon getan. Dort beeindruckte er unter anderem Nationalcoach Dirk Bauermann. Nun folgt ein Sichtungsturnier mit den 48 Jahrgangsbesten aus ganz Deutschland. Und wer dort überzeugt, hat gute Chancen, in die Junioren-Nationalmannschaft berufen zu werden. Wolters will dabei sein. „Das ist mein Ziel“, sagt er selbstbewusst.
api
Kommentare
Kommentar schreiben