Zu wenig Torgefahr: Allein Michael Schwoerke (M.) war es zu verdanken, dass Vorsfelde gegen den Northeimer HC überhaupt so lange mithielt.
Dabei waren die Gäste ein schlagbarer Gegner. „Vielleicht war es noch nie so einfach, zwei Punkte gegen Northeim einzufahren. Das ist ärgerlich, wir haben selber Schuld“, sagte Knobbe.
Das Vorsfelder Unglück begann vor der Partie, als Raul del Pino das Warmmachen abbrach (Rippenprellung), und setzte sich mit dem frühen Platzverweis von Pascal Bock fort. Bereits nach zehn Minuten durfte der Abwehrspezialist nach einem vermeintlichen Beinstellen duschen gehen. Nur aufgrund der Treffsicherheit von Kapitän Michael Schwoerke blieb Vorsfelde aber weiterhin vorne.
„Nach der Pause wollten wir defensiv besser stehen, aber das hat nicht geklappt“, so Knobbe. Und auch die Gäste registrierten, dass der große Teil der Vorsfelder Torgefahr nur von einer Person ausging. „Wenn nur er aus dem Rückraum trifft und kein Tor vom Kreis aus erzielt wird, ist das zu wenig“, kritisierte Knobbe.
Northeim gelang der Ausgleich und zog dann auf 29:25 davon und brachte den Sieg mit konsequenter Chancenverwertung nach Hause. Und Vorsfelde rutschte auf den achten Rang der Tabelle ab.
MTV: Heinecke, Krüger – Jovicic (3), Kühlbauch (1), Schwoerke (12), Basile (6), Kahler, Groenewold, Bock (1), Wernecke, Knötig, Sokolov (4), Ost (2).
roc