Gibt nicht auf: VfL-Teammanager Andreas Kruse (r.) kämpft weiter um Trainer Sören Jeppesen (l.).
„Natürlich müssen wir die Entscheidung des Präsidiums respektieren“, so Kruse gestern. Der Deal mit Jeppesen ist an den finanziellen Möglichkeiten des VfL gescheitert (WAZ berichtete). Auch für Handball-Chef André Biagioli ist der Beschluss des Präsidiums nachvollziehbar: „Wir müssen jetzt alle gemeinsam nach einer guten Lösung suchen.“
Für Kruse heißt das: „Zu diesem Zeitpunkt einen so qualifizierten Trainer wie Jeppesen zu bekommen, ist nicht möglich. Deswegen dürfen wir nicht aufgeben, doch noch eine Lösung für die Verpflichtung Jeppesens zu finden.“ Der Manager suchte nochmals das Gespräch mit Jeppesen und dessen Klub HSG Bad Wildungen, bei dem der Däne bis 2013 unter Vertrag steht. Bis zum Redaktionsschluss stand die Antwort von HSG-Geschäftsführer Dirk Ex und Jeppesens Berater noch aus.
Jeppesen hatte am Dienstag trotz der vorher gefallenen Entscheidung des Präsidiums noch das Training der Mannschaft geleitet. Kruse: „Sören kommt bei den Spielerinnen gut an, hat sie in den beiden vergangenen Spielen sehr gut eingestellt.“ Wie man an den Resultaten (39:32 gegen Weibern, 34:32 in Ketsch) gesehen hat. „Außerdem kann er uns in vielen Belangen nach vorne bringen“, so Kruse.
Als hauptamtlicher Coach könnte er zudem weitere Aufgaben übernehmen. Zum Beispiel Kruse, der beruflich bei der Fußball-GmbH des VfL arbeitet, als Teammanager entlasten. „Er wäre mit seiner Erfahrung sicher eine große Hilfe“, ist Kruse überzeugt.
dik