Will beim VfL bleiben: Der Däne Sören Jeppesen.
Zur Vorgeschichte: Jeppesen wurde im Dezember vom Erstligisten HSG Bad Wildungen freigestellt, trainiert auf Empfehlung der HSG seit gut zwei Wochen die abstiegsbedrohten Wolfsburgerinnen. VfL-Teammanager Andreas Kruse und HSG-Geschäftsführer Dirk Ex haben ein Modell entwickelt, das die Verpflichtung Jeppesens möglich machen sollte.
Der Coach, der bei der HSG noch einen Vertrag bis Sommer 2013 besitzt, soll sofort den VfL coachen. Die HSG würde sich bis Januar 2013 laut Ex mit knapp 1000 Euro pro Monat am Gehalt beteiligen, für den Rest bis zum Saisonende 2013 müsste der VfL allein aufkommen.
„Wir wissen ja nicht, ob wir den Klassenerhalt schaffen“, gibt Ehlers zu bedenken. Deshalb steht für den Geschäftsführer die Laufzeit eines möglichen Vertrages auf dem Prüfstand. „Dass Herr Jeppesen einen längerfristigen Vertrag haben möchte, kann ich aber nachvollziehen.“
Heute tagt das Präsidium, „und da wird es einen Entscheidung geben“. Entweder für oder aber gegen eine Verpflichtung des Trainers. Sportlich hat der Däne seine Qualifikation in der Kürze der Zeit unter Beweis gestellt. Mit zwei Siegen unter seiner Regie haben die Wolfsburgerinnen am Wochenende erstmals seit längerer Zeit wieder die Abstiegsränge der 2. Liga verlassen.
dik