Wieder kein Test-Sieg: Trotz solider Leistung kam der VfL II (r.) nicht über ein 1:1 gegen den Berliner AK hinaus.
Immerhin: Im letzten Spiel des Jahres 2011 war das Team von Lorenz-Günther Köstner noch mit 1:4 untergegangen. Eine erneute Schmach blieb dem VfL erspart. Zufrieden war der Coach trotzdem nur bedingt: „Mir fehlt immer noch die unbedingte Siegermentalität. Normalerweise müssen wir dieses Spiel gewinnen.“
Der Reihe nach: Wieder einmal ging nicht Wolfsburg, sondern der Gegner in Führung. Einen Zuckerpass von Metin Cukmak brauchte Björn Brunnemann nur einzuschieben. Kurz zuvor hatte André Fomitschow die dicke Chance zur VfL-Führung auf dem Fuß gehabt, aber vorbeigezielt. Köstner: „Dafür gibt es keine Erklärung. Es liegt an fehlender Disziplin und Sorglosigkeit. Da läuft man dann wieder hinterher. Wenn wir das nicht ausmerzen, wird es schwierig.“
Doch die Gastgeber fingen sich schnell, Philipp Kreuels stocherte nach einer Ecke von Mateusz Klich das 1:1. Der VfL hatte zudem in der Schlussphase noch gute Chancen, Fomitschow und Rafael Czichos vergaben jedoch. Ein unauffälliges Debüt feierte Winter-Zugang Michael Mutzel.
Am Sonntag, 12. Februar (13.30 Uhr), wartet jetzt am Elsterweg der VfB Halberstadt zum ersten Punktspiel. Das Vorbereitungs-Fazit des Wolfsburger Trainers: „Nur ein Sieg ist unbefriedigend. Wir haben Fortschritte gemacht, aber noch nicht in allen Bereichen.“
Tore: 0:1 (31.) Brunnemann, 1:1 (42.) Kreuels.
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