Nationalspielerin Verena Faißt: „Ich sehe meine Zukunft in Wolfsburg.“
Faißt ist eine von vier aktuellen deutschen Nationalspielerinnen des VfL. Ihr Vertrag läuft im Sommer aus, und Gespräche über eine Verlängerung verliefen bisher ergebnislos. Müssen die Wolfsburger um eine Leistungsträgerin zittern? „Nein“, antwortet Faißt, „ich fühle mich beim VfL wohl, es sind nur noch Details zu klären.“ Nach WAZ-Informationen kann bereits in der nächsten Woche der Vertrag verlängert werden.
Dann geht auch Faißt sorgenfrei in die Rückrunde, die am 18. Februar starten soll. „Wir wollen ins internationale Geschäft“, sagt die Badenerin, die in der VfL-Geschäftsstelle arbeitet, keck. „Dafür müssen wir in den Top-Spielen gegen Duisburg, Potsdam und Frankfurt etwas Zählbares holen, sonst ist es am Ende wieder nur Platz vier.“
Die Vorbereitung im Winter war für Faißt nicht optimal gelaufen. Um Weihnachten hatte sie eine heftige Grippe. „Wenn man zwölf Tage nichts machen kann, dann verliert man einiges an Substanz“, sagt sie. Aber: „Das hole ich jetzt nach und bin auf einem guten Weg, wieder fit zu werden.“
Morgen reist die WM-Spielerin erst einmal zur Nationalelf. Dort kämpft sie um einen Stammplatz und steht bei Bundestrainerin Silvia Neid hoch im Kurs. „Aber in der Abwehr ist es schwierig, weil nicht oft gewechselt wird“, so Faißt, die sich meist gegen Potsdams Babett Peter durchsetzen muss.
rs