Durchgesetzt: Vorjahres-Finalist Dominik Meffert (gr. Bild) schlug den Schweizer Michael Lammer (kl. Bild).
Im Vorjahr hatte sich Meffert souverän bis ins Finale durchgespielt, verlor dort aber knapp mit 7:6, 4:6 und 4:6 gegen den Belgier Ruben Bemelmans. In diesem Jahr darf es für den Mayener gerne auch ein bisschen mehr sein. „Ganz klar, nach dieser Finalniederlage ist diesmal der Turniersieg mein Ziel“, sagte der selbstbewusste Meffert nach seinem Sieg zum Start der Hauptrunde.
Vor allem mit seinem starken Aufschlag brachte er seinen Gegner aus dem Nachbarland ein ums andere Mal zur Verzweiflung. Im ersten Durchgang ließ Meffert den Schweizer kaum ins Spiel kommen, gab nur ein Spiel ab. Im zweiten Satz fand Lammer dann besser ins Spiel, schaffte es beim Stand von 2:2 sogar, Meffert den Aufschlag abzunehmen. Dieser ließ sich jedoch nicht beeindrucken, holte sich sein Aufschlagspiel zum 4:5 zurück – und ließ seinem Gegner in der Folge keine Chance mehr. Nun wartet der Pole Jerzy Janowicz.
„Ich fühle mich sauwohl, bin sehr gerne in Wolfsburg,“ erklärt Meffert, die aktuelle Nummer 161 der ATP-Weltrangliste. „Und ich spiele sehr gerne auf Teppich, der Belag gefällt mir außerordentlich gut.“ Er ist sich sicher: „Wenn ich weiterhin so stark spiele, habe ich definitiv Chancen auf den Turniersieg.“ Zumal der zweifache Sieger und Titelverteidiger Bemelmans diesmal nicht am Start ist...
jsc