Erlösender Sieg: Die VfL-Handballerinnen haben erstmals seit Wochen die Abstiegsränge verlassen.
„Ich bin sehr zuversichtlich, dass ich in Wolfsburg unterschreibe“, meinte der 37-jährige. Ob das heute oder morgen geschieht, ließ Jeppesen offen. VfL-Handball-Chef André Biagioli bestätigte das Gespräch: „Wir wollen Jeppesen – mal sehen, wie wir uns einigen können.“
Zum Spiel: Schnell ging der VfL durch Spielmacherin Ania Ejsmont in Führung, lag nach 17 Minuten mit drei Toren vorn (11:8). Doch dann begann eine Durststrecke von zehn Minuten ohne Tor, die TSG führte plötzlich mit 12:11. Jeppesen und Teammanager Andreas Kruse nahmen eine Auszeit – und das zeigte Wirkung. Zur Pause lag der VfL mit 15:14 wieder vorn.
Nach dem Wechsel hatten die Wolfsburgerinnen die Partie weitestgehend im Griff, die TSG kam nur in der Schlussminute noch mal auf ein Tor heran. VfL-Außenspielerin Bogna Dybul sorgte mit ihrem siebten Treffer wenige Sekunden später für den Endstand. Neben der Polin überzeugte auf der rechten Seite Marta Pilmayer, die acht Treffer beisteuerte.
„Marta und Bogna haben sensationell gespielt“, schwärmte Jeppesen. „Die Mannschaft hat gekämpft, sich somit diesen Sieg verdient“, war der Interimscoach erleichtert. Durch die 28:32-Niederlage von Union Halle-Neustadt hat der VfL die Abstiegsränge verlassen.
VfL: Gainskyte, Skompska – Schröder, Wichmann, Ejsmont (8/3), Bruckbauer (1), Barsauskaite (6/1), Rumpel, Pilmayer (8), Dybul (7), Galouza (2), Ellina (2).
dik