Der Joker stach: Lupo-Angreifer Steffen Erkenbrecher (r.) traf und bereitete das Siegtor in Northeim vor.
Eine Woche nach dem 0:2 gegen den Liga-Zweiten FT Braunschweig zeigte Lupo gestern, dass die Mannschaft nicht gewillt ist, die Saison austrudeln zu lassen. Northeim, das noch auf Platz zwei schielte, bekam die Gäste erst einmal nicht zu fassen. „Wir hätten führen müssen“, so Coach Francisco Coppi. Doch mit ihrer ersten richtigen Chance gingen die Gastgeber in Führung. Coppi: „Danach hat Northeim Druck gemacht.“ Doch nun lief es umgekehrt. Eher wie aus heiterem Himmel kam Lupo zum Ausgleich.
Es war Joker-Zeit. Der eingewechselte Steffen Erkenbrecher holte einen Strafstoß heraus, verwandelte ihn selbst. Northeim rannte wütend an, wollte den Sieg, um die Chance auf Platz zwei zu wahren. „Wir haben gekontert, haben das mehrfach nicht gut gemacht. Bis auf den letzten Angriff“, sagte Coppi. Erkenbrecher flankte auf den ebenfalls eingewechselten Elvir Zveratic, der nickte ein und der Meister hatte gewonnen.
Lupo/Martini: Gutsche - Dösemeci, Mosberger, Buonocore, Benaissa (75. Rachidi) - Thomsen, Klamt (46. Zveratic), Drasyk, Pravata - Giandolfo (63. Erkenbrecher), Renelli.
Tore: 1:0 (30.) Koch, 1:1 (70.) Erkenbrecher (Foulelfmeter), 1:2 (90.) Zveratic.
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