Lange hielt der VfL mit: Doch schließlich gingen Ania Ejsmont (am Ball) und Co. die Kräfte aus.
Respekt ja, aber keine Angst hatten die Wolfsburgerinnen vor dem Favoriten. Das war in den ersten Minuten deutlich zu spüren. Zwar ging der FHC erwartungsgemäß mit 1:0 in Führung, doch als VfL-Keeperin Vilma Gainskyte einen Siebenmeter von Frankfurts Starspielerin Franziska Mietzner hielt, traf im Gegenzug Katharina Wießner zum 2:1 – die einzige VfL-Führung im gesamten Spiel.
Zwar hatten die Gäste körperliche Vorteile, doch der VfL hielt kämpferisch dagegen. Und hatte noch reichlich Pech, denn insgesamt wurden siebenmal Pfosten oder Latte des FHC-Tores getroffen. Zur Pause führten die Frankfurterinnen mit 20:14.
Nach dem Wechsel hatte das Team von Trainer Christoph Geis seine beste Phase. Binnen drei Minuten wurde der Rückstand auf drei Treffer verkürzt. Diese Differenz hatte bis etwa zur 40. Minute Bestand, dann ließen langsam die Kräfte nach. Kein Wunder, standen dem Coach doch nur neun Feldspielerinnen zur Verfügung. „Und die haben wie auch unsere Torhüterin eine tolle Leistung gezeigt“, lobte Geis seine Schützlinge. In der Schlussphase waren die Frankfurterinnen nicht mehr zu bremsen, schraubten das Ergebnis kontinuierlich in die Höhe. Den Schlusspunkt aber setzte mit Wießner eine Wolfsburgerin, die mit ihrem fünften Treffer zum 26:38- Endstand traf.
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VfL: Gainskyte – Schröder (1), Wichmann (2), Ejsmont (1), Bruckbauer (7), Barsauskaite (5/1), Rumpel (1), Siegel (2), Wießner (5), Pilmayer (2).
dik