Pech in Wahlstedt: Jasmin Heckel und Wolfsburg gewannen beim 1:5 nur einen von vier Match-Tiebreaks.
Mit Ausnahme der Einzel von Nina Jaworowski, deren Gegnerin „jeden Ball getroffen hat“ (Schebolta), und von Tabea Fredrich („Sie hatte einen schlechten Tag“) boten die Gäste in den anderen Partien Paroli. Leider fast immer ohne zählbaren Erfolg.
Die weißrussische Debütantin Anastasiya Zablotskaya konnte das atemberaubend hohe Tempo nicht bis zum Ende mithalten – Niederlage im Match-Tiebreak. Jasmin Heckel gab im zweiten Satz eine 5:3-Führung aus der Hand – Niederlage im Match-Tiebreak. Das GG-Doppel Zablotskaya/Schebolta ließ nach starkem ersten Durchgang etwas nach – Niederlage im Match-Tiebreak.
„Wir hatten wirklich Pech hoch zehn“, sagte Wolfsburgs Trainerin seufzend. Zumindest Jaworowski/Heckel hatten aber im dritten Durchgang das bessere Ende für sich. „Das“, so Schebolta mit einer ordentlichen Portion Galgenhumor, „musste bei so vielen Möglichkeiten einfach irgendwann mal sein…“
Trotz der verständlicherweise riesengroßen Enttäuschung macht der Auftritt in Wahlstedt dem Schlusslicht auch Mut. Schebolta: „Wenn wir an diese Leistung anknüpfen, sollten wir noch den einen oder anderen Sieg einfahren.“
nik