Vertraten Wolfsburg beim WM-Finale: Ursula Sandvoß (v. l.), Thorsten Werner, Dennis Weilmann und Ralf Schmidt.
Fieberten auf der Fanmeile mit: Etwa 100 Wolfsburger sahen das WM-Endspiel auf der Großbildleinwand.
Wolfsburg fieberte doppelt mit: Mit Ursula Sandvoß (Stadtsportbund-Vorsitzende), CDU-Ratsherr Thorsten Werner, Dennis Weilmann (Leiter WM-Büro der Stadt) und Stadt-Sprecher Ralf Schmidt war eine Delegation in Frankfurt. Auch Wolfsburgs Frauen-Coach Ralf Kellermann sowie die VfL-Nationalspielerinnen Martina Müller und Verena Faißt sahen vor Ort lange Zeit ein Offensivfeuerwerk der USA, die spätestens nach dem 1:0 wie die sicheren Siegerinnen aussahen.
Aber Japan glich aus – Verlängerung. Elfmeterschießen. Schon vorher hatten die tapfer kämpfenden Asiatinnen die Sympathievorteile in Stadion und auch beim Public Viewing in Wolfsburg auf ihrer Seite.„Das war ein ordentliches Spiel – mit einem glücklichen Sieger“, so Detlef Walther aus Wolfsburg. Ein wenig Wehmut klang bei Walther mit: „Mit Deutschland im Finale wäre hier richtig Party gewesen.“
Für Patrick-Hermann Lamprecht aus Eischott war das Endspiel nicht die erste Partie, die er im WM-Café gesehen hat. „Das ist hier genial.“ Und: „Schön, dass mit Japan die glücklichere Mannschaft gewonnen hat.“
Die Wolfsburgerin Laura Schönberg war das erste Mal auf der Fan-Meile. „So ein Endspiel hätte hier mehr Zuschauer verdient gehabt.“
dik/hot