Dankeschön an die Volunteers: OB Rolf Schnellecke ehrte die 36 noch aktiven Freiwilligen.
Bei den meisten Zuschauern saß der Frust über das Ausscheiden der deutschen Mannschaft im Viertelfinale gegen Japan noch tief. „Die Enttäuschung ist groß, da jeder erwartet hat, dass Deutschland weiterkommt“, so Doris Hartwig (66). Marga Müller (74) fand: „Japan soll nun Weltmeister werden, damit wir wenigstens gegen das stärkste Team ausgeschieden sind.“ Anderer Meinung war Frank Bossmann (49), der den Amerikanerinnen die Daumen drückte. „Die haben es sich nach dem schweren Spiel gegen Brasilien im Viertelfinale am meisten verdient.“
Dennis Weilmann, Leiter des Wolfsburger WM-Büros, haderte mit dem Wetter. „Der Regen hat einige Menschen abgeschreckt – bei gutem Wetter wären sicherlich mehr gekommen“, meinte er.
Die Fans, die dennoch gekommen waren, störte der Regen unter dem Dach bzw. im Zelt des WM-Cafés nicht. „Man kann hier super sitzen. Insgesamt ist die Fanmeile einmalig. Schade, dass es das nicht jedes Jahr gibt“, sagten Hella (61) und Renzo Celesti (64).
Rund 300 Volunteers sorgten während der WM für Fußball-Stimmung in Wolfsburg. Als Dank wurden die 36 Freiwilligen, die derzeit noch auf der Fanmeile im Einsatz sind, von Oberbürgermeister Rolf Schnellecke geehrt und zudem mit einem Essen auf der Terrasse belohnt. „Das ist eine kleine Anerkennung für die tolle Repräsentierung der Stadt“, so Schnellecke.
isi