Am Sonntag reisten die FIFA-Mitarbeiter ab, jetzt hat der VfL seine Arena wieder. Allerdings: Zu meckern hatten die gestrengen Damen und Herren des Fußball-Weltverbandes in Wolfsburg so gut wie nichts. „Es war durchweg positiv“, sagt Franke. „Die Zuschauerzahlen waren sehr gut. Organisatorisch hat alles bestens geklappt. Und die Zusammenarbeit mit dem Team lief optimal.“ Die Eindrücke der FIFA waren sogar so gut, dass der Verband zweimal ein Fernsehteam um Moderator Jörg Dahlmann beauftragte, das über die Organisation Lehrfilme drehte.
Die größte Herausforderung für Franke und Co. war die Zeit; zum einen vor der WM die Baumaßnahmen, die rechtzeitig fertig werden mussten. Zum anderen die wenigen Tage, die zwischen den vier Partien in der Arena lagen. Und: die minutengenauen Zeitabläufe, die die FIFA bei den Spielen forderte. „Das hat uns in Atem gehalten“, gibt der Stadion-Manager zu.
Eine weitere große Herausforderung waren die vielen Ehrengäste. Durch die Besuche wichtiger Politiker und Botschafter seien die Sicherheitsansprüche bei den WM-Begegnungen höher gewesen als an Bundesliga-Spieltagen.
Einmal musste das Franke-Team blitzschnell improvisieren: Als die deutsche Elf das Duell USA gegen Schweden schauen wollte, bestand der DFB auf einer eigenen Loge. Dafür wurde extra die bis dahin noch nicht genutzte, brandneue Sky-Lounge auf der Gegentribüne hergerichtet.
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