Nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen: Norm Milley (M.) ist Topskorer der DEL und hat Topform – genau wie der EHC, der jetzt die Liga rockt.
Keine Mannschaft hat einen besseren Lauf als der EHC, die direkte Play-Off-Teilnahme (bis Platz sechs) ist nur noch theoretisch gefährdet, der Dritte kann sich auch noch weiter vorarbeiten.
Milley (zehn Tore, 36 Vorlagen) ist Topskorer der DEL. „Ich habe einen Lauf“, sagt er nach 16 Punkten aus den vergangenen neun Partien, „auch dank guter Nebenspieler.“ Er ist kaum von der Scheibe zu trennen, kaum aus dem Gleichgewicht zu bringen. Bei schweren Checks kommt es öfter vor, dass die anrennenden Gegenspieler umfallen, nicht aber der kompakte Wolfsburger. Milley: „Das habe ich von kleinauf trainiert, Balance und Stabilität.“
Sein Lauf und der des Teams sei aber anders zu erklären: „Selbstvertrauen. Ich hatte einen schwächeren Start, jetzt läuft es.“ Ähnliches gilt für das gesamte Team. Milley: „Es war klar, dass wir nach den vielen Neuzugängen Zeit brauchen würden.“ Und: „Wichtige Spieler sind weggebrochen, doch die dann gekommenen Neuen haben gepasst und andere Spieler fangen die Ausfälle mit auf.“
Plötzlich rocken auch Spieler wie André Huebscher und Christoph Höhenleitner mit. Erst rannten sie ewig ihrem ersten Treffer hinterher, inzwischen haben sie schon neun erzielt.
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