Play-Off-Rennen: Die Krefeld Pinguine (l. Daniel Pietta) wollen unter die ersten Zehn, erwarten morgen den EHC (r. Patrick Davis), der unter die ersten Sechs will.
Erst geht es morgen (19.30 Uhr) zu den Krefeld Pinguinen, am Sonntag (14.30 Uhr) gastieren die Kölner Haie in der Eis-Arena. Das schwerste Wochenende? Gegen den Elften und Zwölften? In der Tat. Beide Teams kämpfen um den Einzug in die erste Play-Off-Runde (Rang sieben bis zehn). Wolfsburgs Sonntag-Gast ist auswärts das drittbeste Team der Liga, ist auf fremdem Eis besser als Wolfsburg.
Morgen in Krefeld wird es auch speziell. Die Pinguine sind für jede Überraschung gut. Gegen Wolfsburg zudem, daran erinnert sich Gross ungern, sind sie in eigener Halle immer stark, verloren nur einmal, schlagen den EHC gern mal zu Null, wie in dieser Saison im ersten Vergleich.
Bemerkenswert auch noch eine andere Eigenart der Duelle. Gross: „Mal sind die Spiele eng und enden eng. Mal sind die Spiele eng und enden deutlich.“ Damit spielt er unter anderem auf Wolfsburg 3:0-Erfolg gegen die Krefeld Pinguine an, der weitaus schwieriger war, als das Ergebnis aussagt.
Krefeld ist obendrein seit einiger Zeit endlich komplett und ist das mit weitem Abstand beste Unterzahl-Team der DEL. Im Play-Off-Rennen geht es auf die Zielgerade. Es heißt: Gas geben. Gross: „Einfach spielen, schnell spielen – je einfacher und schneller wir es machen, desto besser ist es für uns.“