Drin, drin und wieder drin: 2700 Fans hatten gestern Dauerspaß. Der EHC Wolfsburg besiegte die Iserlohn Roosters mit 8:0. Christopher Fischer (gr. Bild rechts) schoss das 2:0, John Laliberte (kl. Bild rechts) setzte den Schlusspunkt.
Zu beneiden sind die Mannen mit dem Hahn auf dem Trikot nicht, wenn es gegen Wolfsburg geht. 0:3 und 0:7 war es in dieser Saison schon ausgegangen. Gestern wurde es schlimmer. Wolfsburg begann mit Höllentempo: Überfall auf den Hühnerstall mit Feuerwerk – unter den Augen von 200 eingeladenen Angehörigen der Wolfsburger Jugendfeuerwehren.
Der EHC traf früh, nach starker Vorlage von Zugang Adrian Foster. Wolfsburg schnürte Iserlohn ein. Roosters-Coach Doug Mason schaute sich das Ganze nachdenklich an, nahm nach sechs Minuten eine Auszeit. Vielleicht hätte er die Feuerwehrleute einwechseln sollen. Denn vor dem Roosters-Tor brannte es lichterloh.
Chance auf Chance, Tor auf Tor, nach zwölf Minuten und vier Gegentreffern räumte Tere Leinonen den Kasten, 33 Sekunden später musste auch Tim Siekmann hinter sich greifen. Wahnsinn. In 13 Minuten war der Hühnerstall bis auf die Bodenplatte abgebrannt und der EHC auf dem Weg zum höchsten Zu-Null-Sieg seiner DEL-Geschichte.
„So gut habe ich Wolfsburg in dieser Saison noch nicht gesehen“, meinte Mason, „das Einzige, was Spaß gemacht hat, war mein Spaziergang um den Allersee.“ In Wolfsburgs Tor stand erneut Lukas Lang, rettete am Ende Glanzparaden sein erstes Zu-Null der Saison.
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