Heute wieder im EHC-Kasten: Daniar Dshunussow soll nach drei Spielen auf der Ersatzbank heute in Straubing wieder für Wolfsburg ran (Foto l.). – Zweikampf aufgenommen: Lukas Lang kämpft um mehr Einsätze im EHC-Tor.
Mit Lang hatte Wolfsburg endlich in Berlin und endlich auch mal wieder in Hamburg gewonnen. Dazu gab es ein 8:0 gegen Iserlohn. Lang hatte bis dahin nur zwei Einsätze als Starter gehabt. Darunter einen beim 2:4 im ersten Vergleich in Straubing.
Das mag Gross zu seiner Entscheidung für heute bewogen haben, so wie er für Berlin auf den Wechsel gesetzt hatte, um dort mal einen Bock umzustoßen. Wichtiger: Dass er jetzt so reagieren kann. Weil Lang heiß ist.
Obwohl sich die Wege trennen werden. Auch, weil Lang sich enttäuscht fühlte, weil er so wenig Einsätze bekam. Doch die EHC-Verantwortlichen waren mit seinen Trainingsleistungen offenbar nicht glücklich gewesen. Das hat sich geändert.
Gross ist froh, dass Lang sich lang macht – „manchmal dauert es eben etwas länger, bis einer auf den richtigen Weg kommt.“ Manager Charly Fliegauf ergänzt: „Wir wollten zwei Keeper, die sich pushen, einen Zweikampf liefern, bei dem die Mannschaft dann der Gewinner ist.“ Rechtzeitig zu den Play-Offs scheint es soweit zu sein. Lang sagte nach dem Erfolg gegen Iserlohn: „Ich bin bereit, wenn ich gebraucht werde.“
Lang ist wieder da, bereit zum Zweikampf. Gewinner war zuletzt schon das Team. Und das Duell kann doppelt positiv werden. Denn um den Platz im Tor kämpfen nun beide vehement, aber: Im richtigen Leben sind Lang und Dshunussow dicke Freunde.
rau