Soll bereits am Freitag für den EHC stürmen: Der kanadische Last-Minute-Neuzugang Adrian Foster.
Der Foster-Deal klappte auf den allerletzten Drücker: Am Montag gab‘s den ersten telefonischen Kontakt zwischen EHC und Spieler, erst spät kam die Freigabe aus Nordamerika und dementsprechend spät segnete die DEL am Dienstagabend um 23.05 Uhr den Transfer ab. Wolfsburgs Manager Charly Fliegauf: „Das war mit der heißen Nadel gestrickt, stand bis zum Ende auf des Messers Schneide.“
Doch es ging gut. Gestern machte sich der Linksschütze, der zuletzt für den AHL-Klub Lake Erie Monsters auflief, von Cleveland auf den Weg, wird heute Mittag am Flughafen in Hannover erwartet.
In der DEL ist der 1,83 Meter große und 93 kg schwere Angreifer kein Unbekannter, spielte in der vergangenen Saison für Straubing, 2009/10 für Frankfurt. In der aktuellen Saison war er erst verletzt, machte danach aber acht Spiele, in denen er dreimal traf.
Fliegauf über den 30-Jährigen, der die Nummer 78 erhält: „Ein guter Schlittschuhläufer, der auch auf beiden Flügeln eingesetzt werden kann.“ Coach Pavel Gross: „Durch ihn haben wir mehr Qualität, Tiefe und Konkurrenz.“ Für die Wolfsburger nach den Ausfällen der Center Tyler Haskins und Steven Werner ein Transfer, der Sinn macht: Foster braucht keine lange Eingewöhnungszeit, soll morgen früh mittrainieren und am Abend im Spiel bei den Eisbären Berlin auflaufen. Gross: „Ist alles in Ordnung, wird er ein paar Einsatzminuten bekommen.“
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