Stärke gefunden: David Laliberté (hier gegen Kloten) und der EHC Wolfsburg starteten nach dem Spengler-Cup in der Liga durch. – Zufrieden: Trainer Pavel Gross (r.).
In der Liga nach eher wechselhaftem Beginn einigermaßen in Schwung gekommen, dann das schwere Programm in der Schweiz mit täglichen Spielen. Wie viel Kraft kostet das, sind wir hinterher schlapp? Das wurde auch intern diskutiert. Und kaum ging das Turnier los, verletzten sich nach und nach Akteure, darunter auch die zur Verstärkung geholten Gastspieler.
Aber, so Gross: „Das Turnier in Davos hat unser Selbstbewusstsein gestärkt.“ Die Mannschaft merkte, dass sie auch mit einem KHL-Team wie Riga sportlich mithalten kann. Und dann kam Kanada. „Das war ein Knackpunkt, ein Wegweiser“, so der Coach. Wolfsburg fightete, biss sich ins Spiel, gewann nach Penaltys. Der Trainer schwärmt, was bei ihm selten ist, noch heute: „Dieses Spiel elektrisierte, da war Energie, es knisterte. Man spürte, wie wir unbedingt diesen Sieg wollten.“
Kurz danach ging es in Mannheim in der Liga weiter. Wolfsburg rettete kurz vor Schluss einen Punkt. „Das war der zweite Schritt“, so Gross. „Alle hatten Angst gehabt, müde zu sein, aber die Mannschaft hat es einfach nicht zugelassen.“
Nun rollt der Grizzly-Express. Manager Charly Fliegauf: „Der Spengler-Cup hat die Mannschaft zusammengeschweißt, Emotionen freigesetzt. Das war eine große Geschichte!“
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