Golfer, Geschäftsmann und Eishockey-Manager: Peter Just
Peter Just – der Flügelstürmer war beim Ende des hochklassigen Wolfsburger Eishockeys dabei – und er war Geburtshelfer beim neuerlichen Höhenflug.
Just (46) war 1991 nach Wolfsburg gekommen. Zum ESC. Er war dabei, als der Klub in Konkurs ging. „Trotzdem“, so sagt er, „war das sportlich die schönste Zeit. Mit John Markell und Mark Kosturik – das war großartig.“ Später spielte er für Braunschweig und Salzgitter, kurz mal in Herne. In Wolfsburg blieb er in der Zeit immer wohnen. „Wir haben uns dort immer sehr wohlgefühlt“, sagt er.
Und so tauchte Just auch beim EC Wolfsburg auf. Und noch einmal, als der EHC Wolfsburg seinen Höhenflug begann (siehe weiterer Bericht). Schon während seiner ESC-Zeit dachte er an die Zukunft. Er kaufte in Bratislava ein Sonnenstudio, heute hat er zwei, er vertreibt Studio-Equipment und Sportgeräte.
Seinem Sport blieb er treu, ist General-Manager des slowakischen Klubs HK Ruzinov. „Vorstandsvorsitzender, Geschäftsführer, Mädchen für alles“, sagt er schmunzelnd.
Sein sportliches Talent hat er vererbt. Sohn Robin (24) spielt bei Zweitligist Hannover Indians. „So oft es geht, schaue ich dort zu“, verrät Just. „Und wie sich Wolfsburg jetzt entwickelt hat, das ist schon fantastisch.“
Für ihn ging es in seine letzte Eishockey-Saison, doch kurz bevor sie begann, schob Peter Just den EHC Wolfsburg maßgeblich mit in eine tolle Zukunft.
Skoda war gerade beim EHC eingestiegen, finanziell stand der Klub nun auf solidem Fundament, es sollte perspektivisch vorangehen. Welcher Trainer kommt dafür in Frage? Peter Just hatte eine Idee: er empfahl Stefan Mikes. Just: „Ich kannte ihn gut, hatte mit ihm als Junior gespielt.“
Mikes verletzte sich früh schwer, hatte sich auf eine Trainerkarriere konzentriert, arbeitete in Italien. Just fädelte den Kontakt ein, Mikes griff zu. Und wurde der Rekordtrainer, blieb sieben Jahre, führte Wolfsburg in die DEL. Mit seinen Kontakten holte er Spieler, die Stars wurden: Jan Zurek und Roman Veber gingen den langen Weg in die DEL mit, Arpad Györi, den eine Verletzung stoppte, wurde zum Idol, war mit Karol Rusznyak einer der Helden, als der EHC in die 2. Liga marschierte. Just verfolgte es genüsslich aus der Slowakei.
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