Meilenstein: 1998 stieg Skoda beim EHC Wolfsburg ein – auf dem Bild von links Axel Diedrich (VW-Sportkommunikation), EHC-Vorsitzender Karl-Heinz Lorenz, sein Stellvertreter Rainer Schumacher, der heutige EHC-Aufsichtsratsvorsitzende Detlef Wittig (damals Skoda-Chef) und der dritte EHC-Vorsitzende Wilfried Pröttel.
Die DEL begann mal wieder mit 14 Klubs, den Kaufbeuren Adlern war die Lizenz entzogen worden – nach 15 Partien und sieben Punkten. Der Sportbund Rosenheim kam übrigens auch nur auf 7 Punkte in der nur 28 Partien umfassenden Hauptrunde. Zum letzten Mal wurden 1998 im deutschen Eishockey-Oberhaus eine Meisterrunde (eine Art Zwischenrunde) gespielt, ehe es in die Play-Offs ging. Erster wurden hier die Eisbären, doch im Finale der Spielzeit 1997/98 mussten sie sich den Adlern aus Mannheim beugen.
Topskorer der regulären Saison damals Mark MacKay (Schwenningen), den man in Wolfsburg gut kannte, weil der spätere Nationalspieler vor seiner Einbürgerung hier oft mit dem ETC Timmendorf gastiert hatte.
Wolfsburg war in die 1. Liga Nord (dritte Liga) aufgestiegen, steigerte im Verlauf der Saison seinen Zuschauerschnitt auf 700.
Ganz entscheidend im Jahr 1998: Skoda Deutschland stieg beim EHC ein.
Der Kader, den die Verantwortlichen um den Vorsitzenden Karl-Heinz Lorenz zusammenstellten, war noch ein recht gemischter. Auf der einen Seite gestandene Spieler wie Laszlo Csata, der immerhin auch mal in der DEL aktiv gewesen war, Peter Just und der vom neuen Trainer Stefan Mikes geholte Roman Veber, der mit Wolfsburg noch einen weiten Weg bis in die DEL gehen sollte. Auf der anderen Seite auch noch dem eigenen Nachwuchs entstammende Akteure wie Philipp Steinke und Lars Wiese.